Teil eines Werkes 
43. Band, Die Cucaracha : 3. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Der Eine mochte ungefähr 60 Jahr alt ſein, war ſehr häßlich, ſehr braun, und ein langer ſtarker Schnurrbart, deſſen Haare ganz weiß waren, ſtach ſonderbar gegen die braune Ge⸗ ſichtsfarbe ab. Er trug einen weiten Rock von ſonderbarem Schnitte, weite Beinkleider und eine ſcharlachrothe Weſte mit Ankerknöpfen; doch war ſie wenigſtens ſechs Zoll zu kurz. Ein ungeheurer ſteifer Hemdekragen erhob ſich drohend bis über ſeine Ohren. Große ſilberne Schnallen glänzten auf ſeinen Schuhen, und ein gewaltiger dreieckiger Hut, auf die Seite des linken Ohres gedrückt, vollendete ſeinen Anzug, welcher, ſeines Alters ungeachtet, verrieth, daß er noch den Stutzer machte. Alles zeigte überdies, daß er ſich im großen Putze befinde und daß dieſer ihm ſehr unbequem ſei.

Sein Freund war weniger geſucht gekleidet und ſchien viel jünger; Jacke und Tuchhoſe machten ſein ganzes Kleid aus, und ein ſchwarzes, nachläſſig umgeſchlungenes Halstuch ließ den kräftigen Hals ſehen. Sein Geſicht war zwar auch ver⸗ wittert, doch lächelnd und offen.

Am nächſten Saturnisfeſte, ſagte er, indem er den Kopf ſeiner Pfeife leicht auf den Tiſch ſchlug, um die Aſche auszu⸗ klopfenam nächſten Saturnisfeſt ſind es nun zwanzig Jahr, daß der Sperber hier nahm er ſeine roth⸗ und blaucarrirte baumwollene Mütze abdaß unſere arme Brigg zum letzten Male in der Bai von Pempoul unter dem Befehle des verſtor⸗ benen Herrn Kernok vor Anker lag. Er ſeufzte und wiegte den Kopf hin und her.

Wie die Zeit verfließt, rief der Mann mit dem großen Hemdekragen, indem er ein großes Glas Branntwein hinun⸗ terſtürzte;es ſcheint mir immer noch, als wäre es geſtern, nicht wahr, Grain⸗de⸗Sel? Und ich nenne Dich unter uns noch im⸗ mer Grain⸗de⸗Sel, weil Du es uns erlaubt haſt. Das erin⸗ nert mich an unſere gute alte Zeit, und der Greis lachte ſtill vor ſich hin.

Sacredieu! legt Euch keinen Zwang auf, Meiſter Du⸗ rand; Ihr ſeid ein Alter, Ihr, ein Freund des verſtorbenen Ker⸗ nok. Und er erhob wieder ſeufzend die Augen zum Himmel.

Was willſt Du, mein Junge? Wenn die Stunde kömmt, die Anker zu lichten, ſagte Meiſter Durand, indem er ſchlür⸗ fend den letzten Tropfen aus dem längſt ſchon geleerten Wein⸗ glaſe hinterſog,wenn die Stunde kömmt, dann muß das Ka⸗

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