Teil eines Werkes 
43. Band, Die Cucaracha : 3. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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beltau wohl weichen. Das ſagte ich immer zu meinen Kranken 4 zu meinen Kanonieren bei jedem Leck, denn du weißt wohl

Ja, ja, ich weiß, Meiſter Durand, fiel Grain⸗de⸗Sel ein, welcher zitterte, den Ex⸗Kanonier⸗Chirurg⸗Zimmermann des Sperbers den Bericht ſeines dreifachen Amtes zum tauſend⸗ ſten Male beginnen zu hören.Es iſt ſtärker, als ich, und zer⸗ reißt mir das Herz, wenn ich daran denke, daß es kaum ein Jahr iſt, ſeit der arme Herr Kernok noch dort unten in ſeiner Meierei zu Treheurel lebte und wir alle Abende eine Pfeife mit ihm rauchten.

Das iſt wahr, Grain⸗de⸗Sel. Guter Gott, welcher Menſch! Wie geliebt war er in der Gegend bat ein unglück⸗ licher Matroſe ihn um etwas, ſo empfing er es auf der Stelle. Seit den zwanzig Jahren, als er ſich von den Geſchäften zu⸗ rückgezogen hatte, um als guter Bürger zu leben, herrſchte nur eine Stimme über ſeine Wohlthätigkeit. Welch ein ehrwürdi⸗ ges Anſehen gaben ihm ſeine weißen Haare und ſein kaſtanien⸗ farbiges Kleid! Wie gutmüthig ſah er aus, wenn er auf ſeinem Rücken die kleinen Kinder des Kanoniers Ceriſost trug oder ihnen Kähne von Hollunder ſchnitzte. Einen Vorwurf machte ich dem armen Kernok aber immer, nämlich daß er ſich zu viel um die Kirche kümmerte.

Das machte, weil er Kirchenvorſteher war; es geſchah nur, um die Zeit zu tödten; aber geſteht, daß er ſich ſehr gut ausnahm auf ſeiner eignen Bank, mit ſeinen weißen Hand⸗ ſchuhen und ſeinem Buſenſtreif, wenn in dem Kirchſprengel von Saint⸗Jean du⸗Doigt ein Feſt war.

Ich ſah ihn lieber auf der Quartierbank, das Beil in der Hand und ſein Sprachrohr neben ſich, erwiderte der Ex⸗Ka⸗ nonier⸗Chirurg⸗Zimmermann, indem er ſein Glas wieder füllte.

Und bei der Prozeſſion, Meiſter Durand, wenn er das geweihte Brod austheilte, wie machte er ſich da immer voll mit ſeiner Fackel, die er, ungeachtet der Lehren der Chorknaben, im⸗ mer wie einen Degen halten wollte. Was aber den Herrn Pfarrer noch beſonders in Verzweiflung ſetzte, war, daß der Kapitain Kernok immer Tabak kaute und während der Meſſe beſtändig ſpuckte.

Das ſetzte ihn in Verzweiflung, ja, ſetzte ihn in Ver⸗