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ließ die Pantomime an deren Stelle treten, und hielt ihm die Muͤndung ſeiner Piſtole unter die Naſe.
Bei dieſer verſtändlichen Aufforderung ſtieß der Capitain einen tiefen, ſchmerzlichen Seufzer aus, und gab dem Piraten ein Zeichen, ihm zu folgen.
Die übrige Equipage des San⸗Pablo hatten die Matro⸗ ſen der Brigg geknebelt, um in ihren Unternehmungen nicht ge⸗ ſtört zu werden.
Der Eingang zu dem Keller, in welchem Don Carlos' Geld ſich befand, war unter dem Teppich, der den Boden be⸗ deckte. Kernok mußte durch die Cajüte, in welcher die blutigen Reſte der beiden Gatten lagen. Der arme Capitain wendete den Blick ab, und bedeckte die Augen mit ſeiner Hand.
„Ei!“ ſagte Kernok, indem er den Leichnam mit dem Fuße bei Seite ſtieß,„das iſt das Werk Meélie's. Mordieu, welche Arbeit! Aber el dinero, el dinero! Gevatter, das iſt das Wich⸗ tigſte!“
Sie öffneten den Keller. Kernok wurde faſt ſchwindlich bei dem Anblicke einiger hundert Tonnen mit eiſernen Reifen, auf welchen ſtand: 20,000 Piaſter(50,000 Fr.).„Iſt es mög⸗ lich!“ rief er aus,„4, 5, vielleicht 10 Millionen!“
Und in ſeiner Freude umarmte er ſeinen Lieutenant, die Matroſen, den Capitain und ſelbſt Carlos' und Anita's Leich⸗ nam.———
Zwei Stunden darauf ſchaffte ein Boot an Bord des Sperbers die fünf letzten Geldtonnen, den Reſt der Beute des Dreimaſters, auf welchem Kernok eine Beſatzung von zehn Mann zurückgelaſſen hatte. Die ſpaniſche Equipage lag ge⸗ knebelt auf dem Deck und der Capitain war an den Hauptmaſt gebunden.
„Kinder,“ ſagte Kernok,„ich gebe Euch dieſen Abend ein Feſt, und dann, wenn Ihr mäßig ſeid, eine Ueberraſchung.“
„Mordieu! Sacrebleu! Capitain, wir werden weiſe ſein, wil⸗ wie Jungfrauen,“ ſagte Zeli, indem er den Angenehmen pielte.
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