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Pferdes ſchlagen. Iſt dieſer Stumme nicht dümmer wie das erd?“
8 Der Quäker, der den rohen Menſchen ſo gefühllos von der Anhänglichkeit der beiden armen Geſchöpfe an einander ſprechen hörte, fühlte ſich ſchmerzlich bewegt und wünſchte ſich noch mehr Glück, ſeinem Mitleiden nachgegeben zu haben, da es ihm möglich wurde, jenen Mann und das Pferd zu verei⸗ nigen, die ein ſeltſames Geſchick nach mannigfaltigen Schick⸗ ſalen nach Frankreich gebracht hatte.
IHI. Scham und Agba.
Der Fuhrmann hatte die Wahrheit geſagt: das Pferd, das ſonſt den ſchweren Karren ziehen mußte, war eines der acht berberiſchen Pferde, die der Bey von Tunis dem Könige Lud⸗ wig XV. im Jahre 1731 geſchenkt hatte, nachdem der Handels⸗ vertrag zwiſchen Beiden durch den Vicomte von Mandy abge⸗ ſchloſſen worden war.
Dieſe acht Pferde von ungeſtümem Gange, wildem Aus⸗ ſehen und eckigen, fleiſchloſen Formen wurden, nachdem ſie einen Augenblick die Aufmerkſamkeit oder vielmehr die Neugierde des Königs und des Hofes erregt hatten, anfangs mit der größten Sorgloſigkeit in den königlichen Marſtall aufgenommen und da mit der tiefſten Verachtung behandelt.
Die Urſache dieſer Mißachtung war einfach; der König Ludwig XV. liebte für den Krieg und die Jagd eine Art engli⸗ ſcher Pferde, die gewöhnlich in der Grafſchaft Suffolk gezogen werden und ſehr kurz und dick ſind.
Da der Geſchmack eines Königs immer die Mode macht, ſo kann man ſich denken, mit welcher ſpöttiſchen Verachtung jene berberiſchen Pferde allgemein angeſehen wurden.
Von den acht tuneſiſchen Sklaven, durch welche der Bey die Pferde für den König hatte nach Frankreich bringen laſſen, war nur Agba, der Stumme(den der Fuhrmann den Mohren
nannte) zurückgeblieben, ſtatt mit ſeinen Gefährten nach Mar⸗ Die Cucaracha. III. 2


