Teil eines Werkes 
43. Band, Die Cucaracha : 3. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Du zuerſt den Wagen abladen, das arme Thier ausſpannen, ihm ſanft aufhelfen und es dann in den Stall führen, wohin ich Dich begleiten werde.. Dort werde ich Dir meine Abſicht mittheilen.

Aber mein Wagen und mein Holz?

Es mag Jemand hier Wache halten, bis Du Dir ein anderes Pferd geliehen haſt.. Ich bezahle, wenn es ſein muß, auch noch etwas dafür.

Funfzehn Louisd'or! wiederholte der Fuhrmann, der an ſein Glück gar nicht zu glauben wagte,und gutes Gold?

Nimm einen Louisd'or da, geh zu einem Kaufmann und frage, ob es gut ſei.

Der Fuhrmann folgte dieſem Rathe, ließ ſich die Güte des Goldes beſtätigen und kam ganz vergnügt mit den Worten zurück:Topp! der Handel iſt geſchloſſen und Ihr kommt nicht wieder davon los.

Gewiß nicht, entgegnete der Quäker,aber jetzt hilf mir ſogleich das Thier ausſpannen, das ſo unter der ſchweren Laſt Schmerz leidet.

Da nun der Handel geſchloſſen iſt, kann ich wohl fragen,

warum zum Teufel habt Ihr eine ſolche Mähre ſo theuer be⸗ zahlt? Das Pferd iſt eine Schindmähre, Sie verſtehen das vielleicht nicht, ſagte der Fuhrmann.

Jetzt werde ich Dir's ſagen, Freund; es geſchah, um das arme Thier Deiner Grauſamkeit zu entreißen.

Der Fuhrmann ſah den Quäker dumm an, zuckte die Ach⸗ ſeln, prüfte nochmals die Goldſtücke und da er ſolches Mitlei⸗ den nicht begriff, fing er luſtig pfeifend an, das Pferd auszu⸗ Sr Er glaubte es mit einem Uebergeſchnappten zu thun zu haben.

Die Umſtehenden, welche darin die Meinung des Fuhr⸗ mannes ſo ziemlich theilten, beeiferten ſich, das Pferd mit frei⸗ machen zu helfen.

Das arme Thier blutete am ganzen Körper; das Eiſen an dem ſchweren Geſchirr und die Deichſel hatten ihm an meh⸗ reren Stellen die Haut abgerieben und es fürchtete ſich noch ſo ſehr vor ſeinem Herrn, daß es bei der geringſten Bewegung deſſelben zitternd zurückwich oder auf die Seite prallte, als i es gefürchtet, jeden Augenblick wieder geſchlagen zu werden.