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„Jetzt, Freund, wollen wir das Pferd in ſeinen Stall füͤhren,“ ſagte der Quäker. 8
Und der Fuhrmann, der Quäker und das Pferd gingen, von einigen Müßiggängern begleitet, den Kai hinunter.
HI. Die Erzählung.
Wir haben erwähnt, daß ein beſonderer Grund den mit⸗ leidigen Entſchluß des Quäkers unterſtützt habe, als derſelbe ſich vorgenommen, das ſo ſchwer gemißhandelte Pferd zu kau⸗ fen. Am Morgen deſſelben Tages hatte er aus Briefen aus London erſehen, daß, nach ſeinem liebſten Wunſche, ſeine Toch⸗ ter von einem Sohne entbunden worden ſei. Um dem Himmel für dieſe glückliche Nachricht durch eine gute That zu danken, hatte der Quäker geglaubt, dies kaum beſſer vollbringen zu können, als wenn er einer der liebreichſten Vorſchriften ſeiner Secte nachkomme.
Der Quäker folgte alſo ſeinem Führer, ſtreichelte von Zeit zu Zeit den fleiſchloſen Hals des Pferdes und betrachtete das Opfer, das er einem ſo ſchrecklichen Zuſtande entriſſen hatte, mit einer gewiſſen wohlthuenden Befriedigung.
„Ihr ſcheint ein braver Mann zu ſein,“ ſagte der Fuhr⸗ mann endlich zu dem Quäker,„und ich will Euch alſo nicht betrügen.. Da der Handel nicht mehr rückgängig zu machen iſt, ſo muß ich Euch ſagen, daß Ihr nicht blos eine ſchlechte Mähre, ſondern auch das bösartigſte, heimtückiſcheſte Thier von der Welt gekauft habt, dem ich öfterer den Peitſchenſtiel als die Hafermetze zeigen mußte und ihm das Futter kaum mit einer Schaufel hinzureichen wagte.“ 3
„War es ſchon ſo bösartig, als Du es kaufteſt, oder iſt es erſt bei Dir ſo geworden?“ fragte der Quäker.
„Anfangs, ſeht Ihr, ſpielte es den Heuchler. Ich hatte es wohlfeil, für zwanzig Thaler, gekauft und ſpannte es an meinen Wagen. Wenn der nicht ſchwerbeladen war, oder viel⸗ mehr wenn das Beeſt ſeinen guten Tag hatte, ging es noch
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