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länger mit anſehen konnte, zog er entſchloſſen den Fuhrmann am Aermel des Kittels.
Die andern Umſtehenden erſchraken, als ſie die Tollkühn⸗ heit des Fremden ſahen, denn ſein Alter und ſein friedliches Aeußere ſtachen ſeltſam von der Rieſengröße und dem leiden⸗ ſchaftlichen Ausſehen des Herren des Pferdes ab.
Der Quäker, denn der Mann im grauen Rocke gehörte dieſer religiöſen Secte an, welche bekanntlich das edelſte Mit⸗ leid mit den Thieren fühlt,— der Quäker trat alſo zu dem Fuhrmanne und faßte ihn ziemlich kräftig am Arme. Der Fuhrmann drehete ſich mit drohender Miene um, ſchwang den brennenden Strohwiſch und rief:„Wer greift mich an? Sie ſind es!“
„Freund,“ ſagte der Quäker in ruhigem, ſanftem Tone, indem er dem Fuhrmanne funfzehn Louisd'or in ſeiner Hand zeigte,„Freund, willſt Du mir Dein Pferd für funfzehn Louis⸗ d'or verkaufen?“
„He?“ antwortete der Fuhrmann, der glaubte, der Mann
wolle ihn hänſeln.
„Ich biete Dir funfzehn Louisd'or für Dein Pferdz willſt Du es mir verkaufen?“
„Mein Pferd kaufen? Funfzehn Louisdor?“ wiederholte der Fuhrmann, indem er den brennenden Strohwiſch austrat und gierig verwundert das Geld anſah, das ihm der Quäker noch immer hinhielt.
„Funfzehn Louisd'or, Freund,“ ſagte der Quäker mit ſeiner ruhigen, ſanften Stimme.
„Und warum ins Teufels Namen wollt Ihr mein Pferd kaufen?“
„Was geht das Dich an? Willſt Du es mir verkaufen?“
Die Umſtehenden fingen an, großes Intereſſe an der Sache zu nehmen, obgleich die Meiſten das Mitleid des Quäkers nicht begriffen, der ohne Zweifel wußte, daß Worte nichts nützen würden und in dem frommen, mitleidigen Sinne ſeines Glaubens zu handeln glaubte, wenn er ein Geſchöpf Gottes einer ſo grau⸗ ſamen Mißhandlung entreiße. Auch wirkte noch ein anderer Grund ein, den wir ſpäter erwähnen werden.
„Was wollt Ihr mit meinem Pferde ohne den Wagen machen?“ fragte der Fuhrmann.
„Wenn Du mir Dein Pferd verkaufſt, Freund, ſo wirſt
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