Teil eines Werkes 
42. Band, Die Cucaracha : 2. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Pariſer Theaterpoſſen beigelegt wird. Wendete er ſich an einen Deutſchen, ſo erlitt ſein Accent eine leichte Modification; eben ſo machte er es bei einem Italiener, einem Amerikaner. Freilich muß man eingeſtehen, daß dieſe Methode zuweilen un⸗ vollſtändig blieb, daß häufig ſogar die Fremden, die ihn viel⸗ leicht verſtanden hätten, wenn er reines Franzöſiſch ſprach, bei dem unverſtändlichen Kauderwälſch taub blieben.

Dann verſicherte er, daran wäre Eigenſinn, ſchlechte Er⸗ ziehung oder Nationaleiferſucht Schuld. So viel bleibt indeß gewiß, daß Mathieu nie die Verlegenheit, die Aengſtlichkeit empfunden hatte, welche den Fremden faſt immer befallen, wenn er ſich in einem Lande befindet, deſſen Sprache er nicht verſteht.

Der Pariſer ſchritt daher auch durch das Seethor in Cadir eben ſo grade und feſt, als hätte er ſich ſieben Jahre über der Sprachlehre des Rodriguez 9 Berna in Badajoz oder in Toledo abgearbeitet.

Mathieu befand ſich auf dem Fiſchmarkte; der Anblick, der ſich ihm hier bot, gefiel ihm: die belebte Menge, die maleri⸗ ſchen Trachten, die Männer mit kleinen Hüten und langen braunen Mänteln, die Frauen aus dem Volke mit ſeidenen Schuhen, die kleinen Füßchen, die kurzen Röckchen, die an die Hüften anliegenden Basquinen, die natürlichen Blumen, die mit Geſchmack in das Haar geflochten waren, das in dichten ſchwarzen Zöpfen herabhing, die lebhaften Bewegungen, der Solero, das Alles nahm die Aufmerkſamkeit des Pariſers in Anſpruch, der bei ſich ſelbſt dieſe andaluſiſchen Schönheiten mit den dunkelfarbigen Töchtern der Antillen verglich, ſich aber mit dem Ausſpruche eines Urtheiles nicht übereilte, da es ihm noch an Beweiſen mangelte.

Als er an dem Fuße der Treppe vorüberging, welche auf die Wälle führt, erhob er die Augen, und erblickte auf der Mitte dieſer escala ein Mädchen, welches ſehr raſch die obern Stufen erſtieg. Dieſe Aufſteigung geſtattete dem Pariſer, ein wunder⸗ ſchoͤnes Bein und einen zierlichen Fuß zu ſehen, und er ſtieg eiligſt die Treppe hinan. Da er mehr Dreiſtigkeit als Schüch⸗ ternheit beſaß, näherte er ſich ohne Umſtände, und ſah dem jungen Mädchen, denn es war ein junges Mädchen, und noch dazu ein ſehr hübſches, grade in das Geſicht. Da er nicht wußte, wie er ſeine eigene Sprache entſtellen ſollte, um den