Teil eines Werkes 
42. Band, Die Cucaracha : 2. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wundern. Die Matroſen hatten ſeiner in den Colonien ge⸗ wartetz ſie rechneten auf den Eindruck, den die Schwarzen, die Palmen, die Kokusnußbäume machen würden, das Zucker⸗ rohr, und was weiß ich noch Alles. Aber nichts da! Das ewige:Bekannt! warf ſo weiſe Vermuthungen über den Haufen. Der Pariſer hatte Neger im Robinſon geſehen, Pal⸗ menbäume im Jardin des Plantes, auf dem Pontneuf für zwei Sous ein Zuckerrohr gekauft und eine Kokusnuß ausgehöhlt, um ſeiner Geliebten eine Schale zu machen. Was ſollte man mit einer ſo enchelopädiſchen Natur anfangen?

Schweigen und ſich wundern; und das that denn auch die Equipage.

IV.

Es war ein Sonntag; dieCharmante Louiſe, welche

ſich gewöhnlich auf die Reiſe nach den Antillen beſchränkte, war nach einer ſehr vortheilhaften Fahrt für Cadir beladen worden; ſie brachte Bordeaux⸗Weine und ſollte eres⸗Weine mit zurück⸗ nehmen. Der Pariſer, der die Colonien, die Negerinnen und Mu⸗ lattinnen überdrüſſig hatte, war nicht bös, ein wenig zu wech⸗ ſeln, wie er ſelbſt ſagte, und kaum war die Brick vor Anker gegangen, als der verdammte Mathieu, dreißig Franes reich, mit einem Satze am Ufer war. Auf dem Kopfe trug er ſtutzer⸗ mäßig einen Strohhut mit ſehr niedrigem Kopfe und ſehr breiten Rändern; dazu weiße weite Hoſen und eine blaue Jacke mit ſilbernen Ankerknöpfen; der Hemdekragen wurde durch eine ſchöne Kette zurückgehalten, die Liebesgabe einer ſchwarzen Dame auf Martinique.

Es iſt unmöglich, nicht zu erklären, daß der Pariſer mit einer wunderbaren philologiſchen Fähigkeit begabt war. Sein Verfahren war ganz einfach und ſetzte ihn in den Stand, alle Schwierigkeiten zu heben, ohne Ausnahme einer einzigen Sprache oder eines Idiomes.

Folgendes war ſeine Methode: Mußte der Pariſer einen Engländer nach dem Wege fragen, ſo ahmte er unerſchrocken die breite Ausſprache nach, die dieſen Inſelbewohnern in allen