Teil eines Werkes 
41. Band, Die Cucaracha : 1. Band (1844) La Cucaracha
Entstehung
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Gelächter,das beweiſt die Dummheit, zu faſten. Weißt Du, was ich gethan habe? Ich bin ſelbſt in die Küche gegangen und habe in Deine Faſtenſuppe einen tüchtigen Löffel voll Bouillon gethan. Glaubſt Du jetzt noch, daß man faſten muß? Na, da biſt Du gut angeführt, oh, über den Spaß Du haſt eine Sünde begangen, eine große Sündez

darüber wird Dumont auch hübſch lachen!

Cecilie erröthete, antwortete kein Wort, ſtand vom Tiſche auf, und ſagte zu ihrem Manne:

Sie werden mich entſchuldigen, mein Herr; aber ich ziehe mich auf mein Zimmer zurück, denn ich bin ſehr leidend.

Und ſie verſchwand, trotz der Bitten Noirvilles, der mit vollem Munde rief:

Aber meine Frau meine Frau ſei nur nicht böſe; es iſt ja nur eine Poſſe. Man kann doch auch wohl ein biß⸗ chen lachen? dann ſetzte er hinzu:Na, das bleibt ſich

gleich; ſie hat Fleiſchſpeiſe gegeſſen; ihr Beichtvater wird ſchön

ärgerlich ſein, wenn er das hört. Mir iſt der alte Jeſuit un⸗ ausſtehlich, und ich ſage meinen Bedienten immer, daß ſie la⸗ chen ſollen, wenn er vorbeigeht der alte Tartüffe.

Nachdem Herr von Noirville ſeinem Haſſe gegen die Je⸗ ſuiten und das Faſten noch gehörig Luft gemacht hatte, er vortrefflich, wie gewöhnlich, um dann im Ballet der großen Oper zu ſchlafen.

Als Cecilie auf ihr Zimmer kam, fand ſie einen Brief aus Dresden: Es war die Antwort der Baronin von Erlmann auf traurigen, verzweiflungsvollen Brief, den ſie ihr geſchrieben hatte.

Nach alle dem, was ich heute gelitten habe, ſagte Ce⸗ cilie zu ſich ſelbſt,war mir der Himmel dieſen Erſatz wohl ſchuldig. Was ſollte aus mir werden, o mein Gott, wenn ich nicht wenigſtens eine Freundin hätte, die all meinen Kummer verſtände! ſie tief ergriffen das Siegel gebrochen hatte, as ſie: