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Die Fürſtin Löwenſtein.— Ja, gnä⸗ digſter Herr. Der Baron Spor, den ich dieſen Morgen ſah, und der von Paris kömmt, ſagte mir, das traurige Intereſſe, welches man früher für die Prozeſſe des Herrn von Laroncière und der Madame Lafarge empfunden hat, würde noch nichts im Vergleich zu der mit Furcht gemiſchten Neugier ſein, welche dieſer einflößt. Die Ver⸗ handlungen müſſen vorgeſtern begonnen haben, wie mir Herr von Spor mittheilte, und er hatte den vortrefflichen Einfall, unter meiner Adreſſe eine Gerichtszeitung mit dem Titel„Observateur des Tribuneaux“, welche täglich über den Prozeß Bericht erſtattet, hierher ſchicken zu laſſen.
Ducormier.— Um was für Thatſachen handelt es ſich? Weiß man das, Euer Durch⸗ laucht?
Die Fürſtin Löwenſtein.— Herr von Spor hat mich nur ſehr unvollſtändig davon un⸗ terrichtet, Herr Graf. Ich weiß nur ſo viel, daß das Opfer einem der erſten Häuſer Frankreichs angehört, und daß es eine junge Frau von ſelte⸗ ner Schönheit iſt.
Der Kronprinz.— Das Opfer! Alſo iſt es ein Mord?
Die Fürſtin Löwenſtein.— Ja, Cw. Königl. Hoheit, eine entſetzliche Vergiftung.
Die Gräfin Ducormier.— Ach, das


