theile vollſtändig die hohen und vortrefflichen po⸗ litiſchen Anſichten des Herrn Grafen Ducormier. In ſeine Gedanken eingehend ſage ich daher auch, die berüchtigte Aeußerung des nichtswürdigen Danton parodirend:„Strenge, Strenge, und fortwährend Strenge!
Der Herzog von Villa⸗Rodrigo!— Möchten Sie recht haben, theurer Fürſt, denn wir leben in ſehr ſchwierigen Zeiten!
Der Marquis Pallavicini. Demoraliſation macht entſetzliche Fortſchritte.
Lord Bumberg.— Die Zahl der Ver⸗ brechen ſteigt auf unglaubliche Weiſe, und meiner Meinung nach ſind die Criminalgerichtshöfe der wahre Thermometer für die Sitten eines Staates.
Ducormier.— Was Eure Herrlichkeit da ſagen, iſt ſehr wahr. Ja, Mylorb, die Tri⸗ bunale ſind das eigentliche Criterium der Ge⸗ ſellſchaft.
Die Fürſtin Löwenſtein.— 4 propos von Criminalgerichtshöfen! Haben Ew. Königl. Hoheit ſchon von einem fürchterlichen Prozeſſe gehört, der in dieſem Augenblicke ganz Paris be⸗ ſchäftigt?
Der Kronprinz.— Nein, gnädige Frau. Es handelt ſich alſo ohne Zweifel um eines jener abſchenlichen Verbrechen, von denen ſo eben Lord Bumberg ſprach?
Die


