iſt gräßlich! Und dieſe unglückliche junge Frau iſt alſo geſtorben?
Die Fürſtin Löwenſtein.— Nach dem, was mir Herr von Spor ſagte, befindet ſie ſich in einem hoffnungsloſen Zuſtande.
Ducormier.— Und kennt man den Ur⸗ heber dieſes abſcheulichen Verbrechens?
Die Fürſtin Löwenſtein. Man be⸗ ſchuldigt der Miſſethat zwei Frauen, zwei Unge⸗ heuer der Heuchelei und Nichtswürdigkeit.
Der Kronprinz.— Frauen ein ſolches Verbrechen zu begehen! Das iſt wirklich doppelt entſetzlich. Das wird einer der traurig⸗berühmten Prozeſſe werden, welche zugleich Schrecken und Neugier einflößen. Und die Verhandlungen ha⸗ ben, wie Sie ſagen, gnädige Frau, vorgeſtern beginnen ſollen? Mit welcher Theilnahme wird man ihnen gefolgt ſein!
Die Fürſtin Löwenſtein.— Wenn Ew. Königl. Hoheit es mir geſtatten wollen, ſo werde ich mich allzu glücklich ſchätzen, die Zeitung, welche morgen früh ankommt, und in welcher Sie die erſte Sitzung des Prozeſſes finden, zu Ihrer Dispoſition zu ſtellen, ſobald ich ſie erhalte.
Der Kronprinz.— Tauſend Dank für Ihre Gefälligkeit, doch ich will ſie nicht mißbrau⸗ chen; allein da wir ſämmtliche Waſſertrin⸗ ker, die wir hier vereinigt ſind, uns gewöhnlich


