Teil eines Werkes 
263. Theil, Die Prophezeihung : 6. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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den Neid nicht für meine eigene Rechnung hege, ſondern für mein Vaterland.

Die Gräfin Ducormier.— Und wen beneiden Eure Königliche Hoheit?

Der Kronprinz.— Meinen vortrefflichen Vetter von Baden, bei welchem Ihr Herr Ge⸗ mahl acereditirt iſt.(Sich an Ducormier wen⸗ dend, der rechts neben ſich die Fürſtin Löwenſtein hatte, und links die junge und ſchöne Herzogin von Spinola und ſich wechſelsweiſe mit Beiden unterhielt.) Herr Graf, ich haite die Ehre, die Frau Gräfin von der Verlegenheit zu unterhal⸗ ten, in der ich mich befinde: Ich beneide meinem Vetter von Baden ein gewiſſes Glück, und da er mein Freund iſt, würde es mir gleichwohl ſehr leid thun, ihn das verlieren zu ſehen, was ich ihm beneide. Ducormier.(Lächelnd).— Ein Glück, gnädiger Herr? In einem ſolchen Falle iſt der, welcher glühend beneidet, ſehr nahe daran, den Gegenſtand des Neides zu beſitzen; denn für wahr⸗ haft ergriffene Herzen heißt wollen— können.

Die Herzogin von Spinola. Lachend.) — ch bin überzeugt, Herr Graf, daß Se. Kö⸗ nigliche Hoheit gegen dieſe abſcheuliche Theorie proteſtiren. Wenn ſie wahr wäre, was ſollte dann aus der Tugend werden? Ducormier.(Zu der Herzogin und ſie

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