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unterhalten, ohne deshalb die minder hohen Gäſte der Königlichen Hoheit aufzuopfern. Gegen das Ende der Mahlzeit ſagte daher auch der Prinz mit leiſer Stimme zu der Gräfin Ducormier, an deren rechter Seite er ſaß:
— Wiſſen Sie wohl, Frau Gräfin, daß der Herr Miniſter noch etwas Beſſeres thut, als Frankreich vertreten? Er macht es lieben!
Aus dieſem Worte des Prinzen entſpann ſich das folgende Geſpräch:
Gräfin Ducormier.— Es iſt leicht, Liebe zu erwerben, Königliche Hoheit, wenn man das Glück hat, ſich an ſo wohlwollende und groß⸗ müthige Herzen zu wenden, wie das Ihrer Kö⸗ niglichen Hoheit.
Der Kronprinz.— Großmüthig? O nein, Frau Gräfin. Ich bin im Gegentheil eben jetzt von einem ſehr großen Fehler befallen.
Die Gräfin Ducormier.— Und was iſt das für einer, gnädigſter Herr?
Der Kronprinz.— Ach, ich bin neidiſch.
Die Gräfin Ducormier.— Neidiſch! Sie, Königliche Hoheit? Geſtatten Sie mir, Ihnen zu ſagen, daß Eurer Königlichen Hoheit das wirklich nicht erlaubt iſt.
Der Kronprinz.— Gleichwohl iſt es die Wahrheit, Frau Gräfin. Was mich indeß viel⸗
leicht etwas weniger ſtrafbar macht, iſt, daß ich


