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einer Kühnheit und Sicherheit des Urtheiles, die mir den Maßſtab für Ihren wahren Werth ga⸗ ben, ſagten Sie mir daher: Sie, Madame, ſind hoffärtig und reich, ich bin arm und ehrgeizig; verheirathen wir uns, und Sie werden reichlich Ihre Hoffart befriedigen können, wie ich meinen Ehrgeiz.
— Nun, noch ein Mal frage ich, ſind Ihre Hoffart und mein Ehrgeiz nicht reichlich befrie⸗ digt worden? rief Ducormier aus. Wollen Sie mir jetzt nicht etwa zum Vorwurf machen, daß ich erkannte, Sie wären eine Frau von zu viel Geiſt, von zu richtigem Verſtande, um ſich durch verliebte Seufzer gewinnen zu laſſen?— Noch ein Mal, meine Liebe, wohin wollen Sie denn nur mit Ihren Rückerinnerungen an die Ver⸗ gangenheit?
— Ich erinnere Sie an die Vergangenheit, mein Herr, weil ſie grauſam mit der Gegenwart contraſtirt. Ein letztes Citat, das wichtigſte von allen, wird Ihnen das beweiſen.
— Laſſen Sie dieſes Citat hören, meine
— Als wir von unſern Heirathsplänen ſpra⸗ chen, ſagten Sie mir da nicht: Ich will die deli⸗ ateſte von allen Fragen mit meiner gewöhnlichen Freimüthigkeit berühren.— Meine Jugend muß Ihnen Beſorgniſſe einflößen; Sie werden ſich


