Teil eines Werkes 
263. Theil, Die Prophezeihung : 6. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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ſen, mein Herr; aber es iſt für mich von Wich⸗ tigkeit, Ihnen auch zurückzurufen, daß Sie dann hinzufügten: Was Sie wollen, nicht wahr, Ma⸗ dame, das iſt eine Stellung, welche Ihnen den Zutritt bei Hofe ſichert, zu den Geſandtſchaften, in die große Welt, dieſes beneidete Paradies aller Bürgerinnen? Wollen Sie in die beſte und höchſte Geſellſchaft Zutritt erlangen, nicht aus Duldung oder Wohlwollen, ſondern was beſſer iſt, durch das Recht, welches Ihnen Ihre Heirath verleiht; wollen Sie, mit einem Worte, alle Genüſſe des Stolzes kennen lernen? Heirathen Sie mich; ja, Madame, heirathen Sie mich. Vereinigen wir meine Weltkenntniß und Ihr großes Vermögen, und ſobald wir verheirathet ſind ſtelle ich Sie, nach meinem Rechte als Geſandtſchaftsſecretär, dem Hofe von Neapel vor. Ehe ſechs Monate vergehen, ſind Sie Gräfin, Dank Ihrem Reich⸗ thume, meiner Geſchicklichkeit und der Protection meines verehrten Beſchützers, des Prinzen von

Morſenne; vor einem Jahre die Frau eines fran⸗

zöſiſchen Geſchäftsträgers an einem Hofe von

Deutſchland oder Italien, in zwei oder drei Jah⸗

ren die Frau eines Geſandten, und ſpäter, wer

weiß, vielleicht die Frau eines Miniſters der aus⸗

wärtigen Angelegenheiten und Präſident des Con⸗

ſeils. Das ſind Ihre Worte geweſen, mein Herr, fuhr Frau von Ducormier fort. Ihre kecke Zuver⸗