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lernte, ſtand ich auf dem Punkte, mich mit einem Ihrer Landsleute, dem Herzoge von Villemur, zu verheirathen.
— Eine Heirath des Stolzes. Ihr einziger Zweck dabei war, ſich Frau Herzogin nennen zu hören.
— Das iſt die Wahrheit. Ich verhehlte ſie Ihnen nicht. Doch da Sie ſehr ſcharfſüchtig ſind, mein Herr, ließen Sie ſich fünf oder ſechs Tage ſpäter bei mir vorſtellen. Sie ſagten mir, erin⸗ nern Sie ſich gut daran: Madame, Sie werden von Ehrgeiz verzehrt; als Wittwe eines der reich⸗ ſten Banquiers von Neapel haben bisher die Eh⸗ ren des Hofes, der Eintritt in die Salons der Ariſtokratie für Sie die unwiderſtehliche Anzieh⸗ ungskraft der verbotenen Früchte gehabt.
Ducormier, der über dieſen Aufruf an ſein Gedächtniß ſehr überraſcht war, und noch nicht ſah, wohin ſeine Frau zielte, entgegnete:
— Erlauben Sie mir, meine theure Joſepha, Sie bei dieſer Ueberſicht der Vergangenheit zu. unterſtützen, denn dieſelbe ſcheint in dieſem Au⸗ genblicke für Sie einiges Intereſſe zu haben. Ja, ich ſagte Ihnen das, und fügte ſogar noch hinzu:„ Sie wollen den Herzog von Villemur heirathen, Madame, um Herzogin zu werden und ſich end⸗ lich in die Welt eingeführt zu ſehen, in welcher einen Platz zu erhalten Sie vor Verlangen brennen..


