Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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ſagteſt, gemiethet hatteſt, ſeitdem Du in Folge verſchiedener Anordnungen nicht mehr in dem Hotel Morſenne wohnteſt, wohin Du Dich nur des Morgens begabſt, und von wo Du Abends nach Beendigung der Arbeiten zurückkehrteſt, die Dich den ganzen Tag an die Seite des Prinzen feſſelten, Deines Wohlthäters, deſſen Namen ich täglich ſegne. Ehe Du dieſe Wohnung verließeſt, hatteſt Du gewünſcht, daß ich wenigſtens den Ort kennen lernen möchte, den Du lange Zeit bewohnteſt, allein mit Deiner Liebe, wie Du ſagteſt. Ich begriff dieſe Laune des Herzens, mein Anatole; auch ich hätte Dich gern mit alle den Orten bekannt gemacht, an denen ich ſo glücklich mit meiner zärtlichen, armen Mutter ge⸗ lebt hatte. Sollte man nicht ſagen, daß die

Kenntniß der Orte, welche von den Gegenſtänden

unſerer Zuneigung bewohnt wurden, uns noch vertrauter mit ihrer Vergangenheit machte, deren wir uns auch gern bemächtigten, als ob die Ge⸗

genwart und die Zukunft uns nicht genügten!“

Ich begleitete Dich alſo jenen Abend nach der Wohnung, wie ich Dich überall hin begleitet hätte. Bin ich nicht frei? Bin ich nicht Dein? Bin ich nicht Deine Frau, ja, Deine Frau, vor Gott, vor den geheiligten Wünſchen meiner Mut⸗ ter, welche in ihren letzten Augenblicken zu Dir

ſagte:„Schwören Sie mir, der Gatte Clémences