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morgen abreiſt, ſo folge ich Dir. Du kennſt mich, Du wirſt mir glauben; ich erwarte Dich. Dir mein Leben, Dir meine Seele! Diana.
Clementine Duval an Anatole.
Noch eine gute Nachricht, heute, mein Ana⸗ tole; noch ein Troſt für Deine Abweſenheit, die ich muthiger ertrage, als ich hoffte; doch Dein Andenken iſt ſo lebendig in mir, daß wir mora⸗ liſch nicht getrennt ſind. Wenn ich nicht fürchtete, Dir Urſache zum Tadel meiner Schwäche zu ge⸗ ben, ſo würde ich hinzufügen, daß die gute Nach⸗ richt, von der ich Dich unterhalten will, mir einen Augenblick lebhafter Unruhe verurſachte; denn ich erfuhr zugleich auch, daß Du einer großen Gefahr ausgeſetzt geweſen warſt. Gott ſei gelobt, dieſe Gefahr iſt ſchon längſt vorübergegangen. Wie genießt man dann doppelt der glücklichen Einig⸗ keit, die auf ein verhängnißvolles Mißverſtändniß folgte.
Ich muß, um zu der guten Nachricht zu langen, zu der vorigen Woche zurückkehren, einer traurigen Woche, der Deiner Abreiſe:
Du wirſt Dich erinnern, mein Freund, daß Du mich vor acht Tagen bateſt, Dich in die be⸗ ſcheidene Wohnung auf dem Boulevard Bonne⸗ Nouvelle zu begleiten, welche Du, wie Du mir;


