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Herrn Ducormier durchzuſetzen und mehrere ſehr ernſte Widerſprüche zu beſeitigen. Nicht, daß dieſer junge Mann nicht in jeder Beziehung ſehr verdienſtvoll wäre; die außerordentliche Theil⸗ nahme des Herrn von Morſenne für ihn verbürgt dies ſchon; doch man mußte die Hierarchie ver⸗ letzen, und Unzufriedene machen; ein äußerſter Schritt, zu dem man ſich gewöhnlich nur zu Gunſten von Perſonen der höchſten Geburt ent⸗ ſchließt. Der Prinz, der ſeit zwei Tagen zu lei⸗ dend iſt, um ſich perſönlich zu dem Könige be⸗ geben zu können, hat ihm einen ſo dringenden, ſo feurigen Brief zu Gunſten des Herrn Ducor⸗ mier geſchrieben, daß pieſer zum erſten Geſandt⸗ ſchaftsſecretär in Neapel ernannt worden iſt.
— In der That, das iſt ungeheuer!— ſagte meine Mutter.— Es iſt gar nicht zu glau⸗ ben! Ohne Zweifel beſitzt dieſer Menſch Ver⸗ dienſte, weil Herr von Morſenne ihn ſo günſtig beurtheilt; er iſt überdies ein ſehr hübſcher Junge, und recht gut erzogen, allein am Ende iſt er doch ein Garnichts, und bei den Geſandtſchaften iſt vorzüglich eine gute Geburt erforderlich.—
— In Ermanglung der Geburt,— ſagte der Miniſter lächelnd,— werden wir aus Herrn Ducormier, wenn er ſich, wie ich hoffe, dieſes ungehofften Glückes würdig zeigt, ſpäter einen Grafen Ducormier machen.—


