Teil eines Werkes 
262. Theil, Die Prophezeihung : 5. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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er iſt der einzige von dergleichen Leuten, den meine Mutter Morgens empfängt.

— Frau Prinzeß,— ſagte er zu meiner Mutter,— ich erfahre, daß der Prinz nach einer ſehr ſchlechten Nacht jetzt eben ſchläft. Ich möchte durch nichts dieſe wohlthätige Ruhe ſtören, komme daher, um Sie, gnädigſte Frau, zu bitten, dem theuren Prinzen bei ſeinem Erwachen zu verkünden, daß durch ein glückliches Zuſammen⸗ treffen der Umſtände ſein Schützling dieſen Mor⸗ gen ernannt worden iſt; doch er muß noch dieſe Nacht abreiſen, denn er ſoll dringende Depeſchen für Turin mitnehmen, und an unſern dortigen Miniſter auf der Reiſe nach Neapel abgeben.—

— Und wer iſt denn, wenn die Frage nicht zu unbeſcheiden iſt, dieſer Schützling des Herrn von Morſenne?— fragte meine Mutter.

— Wie, gnädigſte Frau, das wiſſen Sie nicht?— Es iſt der Secretär des Prinzen.—

— Herr Ducormier?— rief meine Mutter ſehr überraſcht.— Ich wußte nicht, daß er den Dienſt des Herrn von Morſenne verlaſſen ſollte.—

— Alles, was ich Ihnen verſichern kann, Frau Prinzeß,— entgegnete der Miniſter lä⸗ chelnd,— iſt, daß mein unerſchütterlicher Wille dem theuren Prinzen gefällig zu ſein, vereint mit dem allmächtigen Einflufſe, deſſen er bei dem Könige

genießt, erforderlich war, um die Ernennung des