Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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mir ſelbſt verſetzte, indem ich daran dachte. Doch gleichviel; ich ſagte mir dennoch: Ich bin glück⸗ lich geweſen!

Hieronimus und ſeiner Frau traten Thränen in die Augen; Fauveau bemerkte es nicht, und fuhr fort:

Als Marie mir ſagte, daß wir uns tren⸗ nen müßten, war das mein Todesſtoß, wie ich Dir mittheilte, Hieronimus. Statt in Wuth zu gerathen oder ſie zu beſchwören, mich nicht zu verlaſſen, ſaß ich wie ein Stumpfſinniger da, weinte und ging dann hinauf zu dem kleinen Stüb⸗ chen, welches ich im vierten Stockwerk gemiethet habe. Ich warf mich auf mein Bett und trank Branntwein, um das Gedächtniß zu verlieren. Ich wollte wieder von vorne beginnen, indem ich hoffte, daran vielleicht zu ſterben, als ich plötzlich, ich weiß ſelbſt nicht, wie, an Dich bachte, Hiero⸗ nimus. Ich war wie ein Ertrinkender, der nach einem letzten Zweige faßt. Ich ſagte zu mir: Ich will Hieronimus aufſuchen, ihm auf jeden Fall Lebewohl ſagen, und ihn um Verzeihung bitten, daß ich ihn getäuſcht habe; denn, ſiehſt Du, mit der erſten Lüge, die wir wegen Anatole gegen Dich vorbringen mußten, hat bei Marie und mir das angefangen, was Duunſere Kälte nannteſt. Gleich⸗ wohl war es nichts als Verlegenheit, als Scham. Denn Marie und ich fühlten Reue über unſern