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mir ſelbſt; ich ließ den Bart wachſen und ftürzte mich kopfüber in den viehiſchen Zuſtand. Man zeigt daher auch in meinem Stadtviertel mit Fin⸗ gern auf mich, und wenn ich nicht auf den Tod betrunken bin, mache ich Marien abſcheuliche Sce⸗
*nen. Sie hat auch das mit ihrer Engelsgeduld
ertragen. Doch geſtern, nach einem Auftritte, bei welchem ich ſie in Gegenwart ihrer Tochter miß⸗ handelte, erklärte ſie mir, daß ſie nicht mehr er⸗ dulden könnte, daß unſer Verkehr immer ſchlechter würde, und daß ſie entſchloſſen ſei, ſich mit unſe⸗ rer Tochter zu ihrer Mutter zurückzuziehen. Sie fügte in Thränen ausbrechend hinzu: In dem Augenblick, wo ich Dich für immer verlaſſe, zürne ich Dir nicht, ſo boshaft Du auch geworden biſt, und verzeihe Dir, Joſeph. Der Urheber all un⸗ ſeres Kummers iſt der verwünſchte Prinz, weil er durch ſeine ſchmachvollen Anerbietungen Deine Eiferſucht erweckt hat. Ohne dieſe Eiferſucht wür⸗ deſt Du gut und gerecht geblieben ſein, wie ſonſt. Doch Geduld.— Das letzte Mal, als Herr Ana⸗ tole hier war, ſagte er mir, daß der Tag der Rache nahe. Das Unglück hat mich boshaft ge⸗ macht, und ich freue mich über Alles, was dieſem unwürdigen Prinzen Grauſames begegnen kann. — Das hindert zwar nicht, daß unſer Glück für
immer vernichtet ſei,— mein armer Joſeph— doch tröſte Dich, wie ich mich tröſte, indem ich


