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Roheit zum Vorwurfe machte. Da enffloh ich wie ein Wahnſinniger dem Laden; ich lief vor⸗ wärts, ohne auf meinen Weg zu achten. Nach Verlauf, ich weiß nicht wie langer Zeit, kam ich
zu mir. Ich war ſo weit gegangen, daß ich mich
wie zerſchlagen fühlte. Ich trat in ein Kaffee⸗ haus, um mich auszuruhen; der Gargon fragte, ob ich ein Gläschen Branntwein wollte; ich nahm es unbewußt an. Die Aufregung, in der ich mich befand, und der Umſtand, daß ich an ein ſolches Getränke nicht gewöhnt war, haben ohne Zweifel die Wirkung verdoppelt, denn nach dem erſten Gläschen verwirrte ſich mein Kopf und ich erinnerte mich kaum noch auf das Vorgefallene. Ich fand dieſes Vergeſſen gut, und um vollends Alles zu vergeſſen, trank ich ein zweites, ein drit⸗ tes Gläschen, vielleicht auch noch mehr, denn ich wurde zuletzt ſo betrunken, daß der Herr des Kaffeehauſes Mitleid mit mir empfand. Er ließ in einem Hinterſtübchen ein Bett für mich machen, und dort brachte ich die Nacht zu. Als ich mit Tagesanbruch erwachte, glaubte ich zu träumenz doch bald beſann ich mich auf Alles. Da ſagte
ich zu mir: Der Branntwein iſt eine ſchöne Er⸗
findung; er macht vergeſſen.— Von jenem Tage fing ich an zu trinken, um mich zu betäuben. Al⸗ les wurde mir gleichgültig; ich beſchäftigte mich eben ſo wenig mit meinen Angelegenheiten, wie mit
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