Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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waren gezwungen und ausweichend, und es gelang mir nicht irgend einen befriedigenden Aufſchluß von ihrzuerhalten. Das iſt befremdend, mein Freund. Ich verließ ſie ſehr betrübt, da ich nicht zwei⸗ feln konnte, daß man ſie gegen mich eingenom⸗ men hatte, was bei ihrer argloſen Unerfahren⸗ heit nur allzuleicht iſt. Aber, mein Freund, wem könnte denn darum zu thun ſein Fräulein Duval gegen Sie einzunehmen? Ich ſelbſt legte mir dieſe Frage vor, meine liebe Heloiſe ohne anfangs eine Antwort darauf zu fin⸗ den; vor einigen Tagen aber ging ich noch ein⸗ mal zu Clementinen mit dem Vorſatz, einen letz⸗ ten Verſuch bei derſelben zu machen; ich wurde nicht angenommen, ich entfernte mich, als ich um die Ecke des Quai Saint⸗Louis biegend, Ana⸗ tole bemerkte.. Ich hatte ihn ſeit unſerem Beſuch im Hotel Morſenne nicht wiedergeſehn. Es dunkelte, er ſah mich nicht, oder wollte mich nicht ſehn. Seine Gegenwart in dieſer einſamen Straße, in welcher Clementine Duval wohnte, weckte in mir die Ahnung, daß er zu derſelben gehe. Fräulein Duval hat aber doch im Ge⸗ ſpräch mit uns den Namen von Herrn Ducor⸗ mier nie erwähnt? Dieſe Heimlichkeit gerade vermehrte meine Beſorgniß; ich folgte Anatole von weitem und ſah ihn in das Haus von Clementinen treten; leicht erfuhr ich vom Thür⸗