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werde Dir das ſogleich erklären. Fahre fort.— Ich ſagte Dir alſo, mein lieber Joſeph, daß ich anfangs willens war, Dir nichts davon zu ſagen, denn obgleich ich Dir bisher ſtets die dummen Liebeserklärungen erzählte, welche mir einige un⸗ ſerer Kunden machten, um mit Dir darüber zu lachen, ſo handelte es ſich doch diesmal um Geld⸗ anerbietung und war ſo ſchimpflich, daß ich Dir wehzuthun fürchtete; weil man aber irren kann, erzählte ich geſtern Alles der Mutter, um ihre Mei⸗ nung darüber zu wiſſen; ſie ſagte mir, daß ich wohl thue, darüber zu ſchweigen; ſtatt Dir un⸗ nützen Kummer zu bereiten, folgt⸗ ich alſo ihrem Rath; dennoch, mein guter Joſeph, lag mir eine Laſt auf dem Herzen, ſeitdem ich Dir etwas ver⸗ ſchweigen mußte; es quälte mich wie Reue; da⸗ rum ging ich heute Morgen abermals zu Mut⸗ ter, um ſie noch einmal um Rath zu fragen.„Iſt es an dem, mein Kind, wird es Dir ſchwer, Dei⸗ nem Mann etwas zu verbergen, ſprach ſie zu mir, ſo erzähle ihm den ganzen Hergang.“ Dies, mein Freund, wollte ich denn auch bei meiner Nachhauſekunft thun.— Ich danke Dir für dein Vertrauen, antwortete Joſeph gezwungen. Uebri⸗ gens wiederhole ich Dir, hat mich Anatole be⸗ reits von dem Vorgefallenen unterrichtet.— Aber, lieber Freund, entgegnete Marie, welche Joſeph's Düſterheit ſchmerzlich ergriff, da ihn


