Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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ſchon etwas blaß geworden und verrieth in die⸗ ſem Augenblick eine Schwerinuth, welche ihm neuen Reiz gab; zuweilen blickte ſie mit ihren großen, trüben Augen ihren Mann unruhig an, in der Erwartung, daß er ſich erklären würde. Endlich begann derſelbe mit mürriſchem, zurück⸗ haltendem Ausſehn:

Marie, ich will Dir keine Vorwürfe ma⸗ chen, denn Du haſt nach Deiner Anſicht recht ge⸗ handelt; Du haſt mir aber verſchwiegen, daß ein Elender Dir einen Mann hergeſandt hatte, um Bei dem Gedanken an dieſen Schimpf er⸗ neuerte ſich Joſeph's Grimm, und auf die Erde ſtampfend rief er: So ein alter Taugenichts! Solche Nichtswürdigkeit!

Marie errieth die Meinung ihres Mannes und ſagte im Tone des höchſten Staunens:

Wie, Joſeph, Du weißt Ja, Marie, ja, ich weißich weiß Alles Nun wohl! um deſſentwillen bin ich gerade die⸗ ſen Morgen ausgegangen. Was ſoll das heißen? Zuerſt, Joſeph, ſiehſt Du, wollte ich Dir gar nichts von dieſer einfältigen und häß⸗ lichen Geſchichte erzählen; denn Du kannſt Dir wohl denken, daß ich dieſen Menſchen abgefer⸗ tigt habe, wie es ſich gebührt. Anatole hat es mir geſagt. Herr Anatole! rief Marie über⸗ raſcht; aber wie weiß derſelbe denn?.. Ich