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doner Briefe einzuhändigen hatte.— Aber noch einmal, und Marie?— Gleich... Du erin⸗ nerſt Dich, daß auf dem Opernball.. ein Mann in Domino Dich und Deine Frau lange verfolgte?— Ja. Nun! weiter?— Du weißt nicht, daß, während Du Deinen Mantel holteſt, und ich bei Deiner Frau ſtand, derſelbe Domino, welcher mit uns zugleich herabgekommen war, lange Zeit uns beobachtete.— Weiter, weiter! — Dieſer Domino war der Fürſt, welchem ich vorgeſtern Morgen die Briefe meines Geſandten überbrachte.— Aber Marie! entgegnete Fau⸗ veau, deſſen Schlußvermögen ſchwach war, treu⸗ herzig, Du verſprachſt auf Marie zu kommen? — Ich bin ſchon da, mein guter Joſeph; denn ich wiederhole Dir, der Domino, welcher Euch auf dem Opernball ſo anhaltend verfolgte, war der Fürſt, deſſen ich eben gedachte, und jene an⸗ haltende Verfolgung beweiſt, daß...— Be⸗ weiſt, daß?...— Daß er in Deine Frau ver⸗ liebt iſt.— Wie! verliebt! während er ſie blos dieſe eine Nacht maskirt geſehn hat?— Ja, nach⸗ dem er ſie bereits hier in ihrem Laden geſehn, vor welchem der Fürſt faſt täglich vorübergeht und
ſtehn bleibt.— Ei! er geht täglich vor dei La⸗
den vorüber und bleibt vor demſelben ſtehn? ſagte Joſeph beſtürzt. Woher weißt Du das?— Weil er es mir geſagt hat.— Der Fürſt?— Ja.—


