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nicht, Dir im Voraus ein Verſprechen zu geben, welches ich hernach bereuen möchte; denn Du weißt es, mein gegebenes Wort iſt mir heilig cher ſterbe ich, ehe ich's breche.— Lie⸗ ber, guter Joſeph, entgegnete Anatole, indem er ſeines Freundes Hände mit Innigkeit drückte, wenn es Dich allein anginge, verlangte ich kein unbedingtes Schweigen Jerome gegenüber; aber ..— Sieh, Anatole, entgegnete Fauveau, in⸗ dem er mit beiden Händen an ſeine brennende Stirn fuhr, ich halte es nicht länger aus, ich verſpreche Dir Alles, was Du wrillſt, befreie mich nur von dieſer peinigenden Ungewißheit; ich ſchwöre Dir auf Ehre, Jerome nichts zu ſagen und ihm zu verſchweigen, daß wir uns wieder⸗ geſehn haben. Sprich aber! ums Himmelswil⸗ len! ſprich!— Nun wohl, mein guter Joſeph, höre mich an. Ich war in der That mit Jerome übereingekommen, meinen Geſandten zu verlaſſen und einer Geſellſchaft zu entſagen, in welcher ich nichts als Schmach und Erniedrigung gefunden hatte.— Aber Marie! Marie!— Ein wenig Geduld: Vorgeſtern Morgen verließ ich Jerome mit dem feſten Entſchluß, mich bei ihm niederzu⸗ laſſen und ſeinen Rathſchlägen zu folgen; ich wollte nur noch einen letzten Auftrag meines Ge⸗ ſandten beſorgen; ich begab mich deshalb zu einem großen Herrn, einem Fürſten, welchem ich Lon⸗


