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ich hätte Recht, ſie ſei ein Schatz, Schätze aber erweckten Neider! Das ſind Deine eigenen Worte, das hat etwas zu bedeuten; ich bin auch nicht ge⸗ rade auf den Kopfgefallen!— Es hatzu bedeuten, daß ich Dir einen großen Dienſt erweiſen kann, Du mußt mir aber das Geheimniß gegen Jerome bewahren, welchen ich übrigens ſtets als den beſten, edelſten Mann hochſchätzen werde; mein Wortbruch hat ihn natürlich verletzt, doch wieder⸗ hole ich Dir, meine Freundſchaft zu Dir iſt der einzige Grund deſſelben.— Siehe Anatole, er⸗ widerte der arme Joſeph, deſſen Unruhe und ängſtliche Neugierde mit jedem Augenblickzunahm, Du ſiehſt es, bei dem bloßen Gedanken einer Marie bedrohenden Gefahr läuft mir der helle Schweiß von der Stirn. Sei gut; mißbrauche Deine geiſtige Ueberlegenheit nicht. Duweißt, daß ich an Klugheit und Gewandtheit im Vergleich mit Dir ein Gimpel bin. Anatole, wäreſt Du
im Stande, mich muthwillig zu guälen, mich zu
einem unrechten Schritt Jerome gegenüber zu ver⸗ leiten? Mein Gott! mein Gott! Du weißt, was Du von mir willſt, und ich weiß gar nichts; der ganze Vortheil iſt auf Deiner Seite. Was ſoll ich Dir noch ſagen? Du faßt mich bei der ſchwäch⸗ ſten Seite, indem Du mir Mariens wegen Be⸗ fürchtungen machſt; mit dieſem Mittel kannſt
Du mich zu Allem bringen; nöthige mich alſo


