Teil eines Werkes 
261. Theil, Die Prophezeihung : 4. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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doch haben Sie noch einen anderen...

Herr erlaubt ſich meine Wortt in Zweifel zu ziehn? Mein Gott, gnädige Fraul Herr Ducormier iſt von Natur ſcharfer und glück⸗ licher Beobachter; er ſieht, was er ſieht er weiß, was er weiß. Und was weiß und ſieht Herr Ducormier denn? Etwas ſehr Einfaches, gnädige Frau. Die verſchiedenen Ereigniſſe un⸗ ſeres Begegnens, unſer Geſpräch in jener Nacht, die freien Reden, welche daraus folgten, laſſen Sie befürchten, ſagen Sie, daß ich, da ich hier im Hauſe leben ſoll, mich auf die zufällige Ver⸗ traulichkeit weniger Augenblicke ſtützend Ihnen die demüthige Hochachtung verſagen möchte, welche der Secretär im Lohne Ihres Herrn Vaters Ih⸗ nen ſchuldig iſt. Dieſe Beſorgniß iſt unbegründet, gnädige Frau; Ihre Befürchtung iſtvielmehr dieſe: daß Ihre glänzende Schönheit, Ihr Geiſt, Ihre Anmuth mir gänzlich den Kopf verdrehen. In der That, gnädige Frau, giebt es nun nichts Un⸗ erträglicheres für eine Frau Ihres Standes, vor⸗ züglich aber Ihrer Geſinnungen, als täglich ei⸗ nem ſterblich verliebten Manne zu begegnen, wel⸗ her aber ſo tief ſteht, daß man ſich nicht einmal

beluſtigen: indeß beruhigen Sie Sich,

gnädige Frau. Es bedarf wahrlich der Be⸗

herablaſſen kann, ſich, wäre es auch nur aus Ge⸗ fallſucht, mit dieſer lächerlichen Leidenſchaft zu