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Herr, Sie wiſſen recht wohl, daß ich die Perſon bin, mit welcher Sie Sich auf dem Opernball von Donnerstag Nacht weitläufig unterhalten
haben.— Und die mich mit einer Zuſammen⸗ kunft auf demſelben Ball für heute Nacht beehrt hatte?— Ja wohl, mein Herr; eben weil ich
das erwähnte Geſpräch mit Ihnen hatte, eben weil ich Ihnen jene Zuſammenkunft zugeſagt, wünſche ich nicht, daß Sie hier wohnen.— Ich bin ſo unglücklich, Frau Herzogin, weder den Sinn noch die Abſicht Ihrer Worte zu verſtehen; entſchuldigen Sie mein geringes Faſſungsvermö⸗ gen— Ich bitte Sie, mein Herr, im In⸗
tereſſe Ihrer Selbſtliebe, und Sie beſitzen glaub'
ich davon.— Einen bedeutenden Theil, gnä⸗
dige Frau.— Nun wohl, ich bitte Sie daher, mich nicht zu näherer Aufklärung zu nöthigen. — Ich vermag Alles zu hören, gnädige Frau.
— Das iſt die Frage, mein Herr.— Verſuchen Sie es, gnädige Frau.— Nun wohl, mein Herr, ich wünſche Ihre Entfernung, weil es mir vorzüglich zuwider iſt, täglich einem Mann zu be⸗ gegnen, mit welchem ich mit der Freiheit geſpro⸗ chen habe, welche die Maske erlaubt, und der mir ebenſo geantwortet hat, da es ſich trifft, daß. dieſer Mann im Dienſte meines Vaters ſteht.— Der von Ihnen angeführte Grund, gnädige Frau,
iſt wahrſcheinlich genug, antwortete Anatole kalt


