mit hochmüthigem und ſtrengem Tone agte:
— Mein Herr, ein Wort.
Ducormier ſtand ſtill, verneigte ſich und war⸗ tete.
— Mein Herr, begann die Herzogin, ich wundere mich ſehr darüber, Sie im Hauſe meines Vaters angeſtellt zu ſehn.— Eine Sache, die mich nicht minder überraſcht hat, Frau Herzogin. — Seit Ihrer Ankunft hier, mein Herr, habe ich vergebens Gelegenheit geſucht, Sie einige Au⸗ genblicke ohne Zeugen zu ſprechen.— Ich ſtehe zu Befehl, gnädige Frau.— Was ich Ihnen zu ſagen habe, mein Herr, iſt übrigens ſehr kurz und ſehr einfach: Ich wünſche nicht, daß Sie hier wohnen, Sie werden alſo Ihre Stellung aufge⸗
bben.— Sobald mich der Fürſt verabſchiedet hat, gehorche ich, gnädige Frau.— Es iſt durchaus überflüſſig, mein Herr, meinen Vater mit dieſer
Angelegenheit zu behelligen; es iſt undenkbar, daß ſich derſelbe ohne Weiteres in vierundzwanzig Stunden entſchieden habe, Sie zum Secretär zu nehmen; wichtige Gründe müſſen ihn dazu be⸗ ſtimmt haben; ich werde mich denn auch nicht an ihn wenden, um Ihre Entfernung aus dieſem
Hauſe durchzuſetzen.— Und an wen dann?—
An Sie, mein Herr.— Und in wie fern, gnä⸗
dige Frau, bin ich Ihnen hier in Wege?— Mein
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