XXVII.
Am Tage nach dem ſo würdigen Auftreten Bonaquet's und ſeiner Frau beim Fürſten von Morſenne wandelte Anatole Ducormier, nachdem er den Morgen hindurch mit dem Fürſten gearbei⸗ tet hatte, in dem großen und prächtigen Garten des Hotels gedankenvoll umher; die Kälte hatte S ſich gemildert, die Sonne ſtrahlte hell und warm wie in den ſchönſten Frühlingstagen.
Anatole war eben in ein Labyrinth grüner, hundertjähriger, dichtbelaubter und ſchattiger Bäu⸗ megetreten, als er den Sandleiſe hinter ſich rauſchen hörte; er wandte ſich um und ſah ſich Frau von Beaupertuis gegenüber. Sie erſchien mit gewohn⸗ ter Anmuth in einer feinen Morgentoilette. Ana⸗ tole grüßte die junge Frauehrerbietig und war im Begriff eine Seitenallee einzuſchlagen, um ihren Spaziergang nicht zu ſtören, als ihm von
Die Prophezeilung. IV.


