den wieder fortgehn.— Wo will er hinaus? dachte Ducormier; ich glaubte anfangs, daß von meinem Zuſammentreffen mit ſeiner Tochter, der Herzogin Beaupertuis, die Rede ſein ſollte. Dann ſagte er laut;— Hoheit, Sie thun mir mehr Ehre an, als ich verdiene„ich beglei⸗ tete nur augenblicklich die Frau eines Jugend⸗ freundes, während derſelbe aus der Kleiderkam⸗ mer die Mäntel holte.— Wie! eine verheira⸗ thete Frau verkleidet! ich weiß nicht mehr recht wie indeß erſchien mir ihr Coſtüm ziemlich leichtfertig, obwohl ſehr hübſch!— In der That, Fürſt, verrieth die Verkleidung keinen beſonders guten Geſchmack; mein Freund und ſeine Frau gehören aber dem kleinen Handelſtande an, ſie denken mehr an das Vergnügen als an den Anſtand. — Und Sie ſind mit dem Ehemanne genau be⸗ freundet?— Sehr innig befreundet, Hoheit, die lange Trennung hat in unſerem Verhältniß nichts geändert.— Verzeihen Sie meinen Irrthum, lieber Herr Ducormier; offen geſtanden, ich glaubte Sie... im guten Glück.— Sie wa⸗ ren in vollſtändigem Irrthum, Hoheit, antwor⸗ tete Anatole. Dann ſprach er, indem er Herrn von Morſenne, welcher trotz ſeiner Zuverſicht ſeit einigen Augenblicken eine leichte Verlegenheit nicht verbergen konnte, forſchend anblickte, weiter:— Sehn Sie, Fürſt, in Ermanglung vorzüglichen
Teil eines Werkes
260. Theil, Die Prophezeihung : 3. Bändchen (1851) La bonne aventure
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