thun trotz ſeines Wiberſtrebens und ſeines kindiſchen Geſchreis nicht achten.— Ach, mein lieber Herr! nichts entſchädigt uns für Ruhe und Unabhän⸗ gigkeit; auch weiß ich nicht, ſeit einigen Tagen aber bin ich unentſchloſſen, wenigſtens was mich angeht, ob ich die wahrſcheinlichen Erfolge un⸗ ſeres Complots, welches indeß immer ſeinen Fort⸗ gang haben ſoll, denn ich haſſe den Miniſter herzlich und wünſche, daß Morval auf ſeinem Geſandtſchaftspoſten bleibt, ob ich dieſe Vortheile, ſage ich, ſo weit ſie mich angehn, benutzen werde. Kurz, ich entſcheide noch nichts, ich werde Sie wiederſehn. Uebermorgen werden Sie hier eſſen, ich habe Gäſte, kommen Sie aber morgen, da bin ich allein; es iſt der Geſellſchaftstag von Frau von Morſenne. Schreiben Sie nicht nach London, bevor wir uns wiedergeſehn haben. Vielleicht werden Sie längere Zeit in Paris blei⸗ ben müſſen. Herr von Morval ermächtigt mich, Sie ſo lange hier zu behalten, als ich für nöthig befinde Ich werde von dieſer Erlaubniß Ge⸗ brauch machen, mein lieber Herr Ducormier, und meine, es wird Ihnen nicht unlieb ſein, da Sie gerade zur Zeit öffentlicher Luſtbaͤrkeiten, der Schauſpiele, Feſte und Opernbälle hergekommen ſind; und ich wette, Sie fehlen auf dem Opern⸗ ball nicht, nicht wahr, mein lieber Herr Ducor⸗ mier?
———————


