und wegen Unterſchlagung von Depeſchen des Mißbrauches des Vertrauens angeklagt werden; doch wie das Sprichwort ſagt: Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.—
Lieber Herr Ducormier, ich wiederhole Ihnen nochmals, Sie werden es weit, ſehr weit brin⸗ gen. Ich kenne Leute, welche bei weitem nicht Ihre natürlichen Vorzüge beſaßen„und von einer niedrigerern Stellung emporſtrebten als Sie, die es durch Verſchwiegenheit und Hingebung ſehr weit gebracht haben; es kommt nur darauf an, einen mächtigen Beſchützer zu finden, und der wird Ihnen nie fehlen.(Ich will dies beiläufig be⸗ merkt haben.) Was unſere Angelegenheit betrifft, ſo muß ich heute und morgen überlegen, wann der günſtigſte Zeitpunkt zur Eröffnung des Ge⸗ fechts iſt. Auch kommt mir oft noch die zwei⸗ felnde Frage.. wozu noch einmal thätigen Antheil an dem öffentlichen Leben nehmen? Es iſt eine ſo große Laſt! In meinem Aller bedarf. man ſo ſehr der Erholung und Unabh gigkeit, mein lieber Herr Ducormier!— Hoh Sie gehören Sich nicht allein, das Land hat ein Recht auf Sie.— Ja, das Land beweiſt ſich merkwürdig dankbar! es weiß merkwürdig die Opfer anzuerkennen, welche man ihm bringt! — Fürſt, man muß es wie ein undankbares und ungehorſames Kind behandeln, ſein Wohl


