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als dieſen Lumpenkerl, dachte Herr von Mor⸗ ſenne. Ein ſolcher Schelm iſt zu Allem fähig. Ich hatte mich nicht geirrt. Er kann mir viel⸗ leicht nützen; indeß wollen wir ihm zuvor noch etwas auf den Zahn fühlen.
Darauf ſprach Herr von Morſenne laut:
— Sie ſind für den Staatsmann, von wel⸗ chem wir reden, ſo blindlings eingenommen, mein lieber Herr Ducormier, daß ich nicht wei⸗ ter verſuchen will, Sie von Ihrem viel zu ſchmei⸗ chelhaften Vorurtheil zurückzubringen, dann laſ⸗ ſen Sie uns zu unſerer Angelegenheit zurückkeh⸗ ren.— Nun wohl, Hoheit?— Nun wohl! ohne Umſchweif: ſchienen Ihnen unſer Staatsmann und ſein Freund, der franzöſiſche Geſandte in England, bei dieſer kleinen antiminiſteriellen Ver⸗ ſchwörung nicht eine ziemlich.. ziemlich Machia⸗ velliſtiſche Rolle zu ſpielen?— Das Staatsrecht rechtfertigt Alles, Hoheit, und übrigens wird bei Privat⸗ wie bei öffentlichen Unternehmungen das Mißlingen allein tadelnswerth und getadelt. — Solche Grundſätze ſind ſehr ſchmiegſam... — Ja, Hoheit, wie das menſchliche Gewiſſen.— So iſt das Ihrige wohl.. hinreichend weit, lieber Herr Ducormier?— Hinreichend, da ich den Auftrag übernommen habe, welcher mich zu Ihnen führt, und deſſen ganze Schmach mich allein treffen würde; denn ich würde verleugnet


