Teil eines Werkes 
259. Theil, Die Prophezeihung : 2. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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zeih meiner Aufrichtigkeit. Dann fuhr er mit der Hand über die Stirn, als ob er die finſteren Ge⸗ danken daraus bannen wollte und ſprach weiter:

Jerome, laß uns dies Geſpräch vergeſſen. Ich weiß nicht, welcher unglückliche Zufall dieſe Worte, die Dich verletzt haben, auf meine Lippen gebracht hat: denken wir nicht weiter daran; ich werde Dich trotz Deiner ſtrengen Weisheit fort⸗ lieben, Du wirſt Geduld mit der Schwäche mei⸗ nes Geiſtes haben, denn meine Heilung iſt un⸗ möglich; laß uns alſo nicht weiter von mir reden, ſondern ſprechen wir von Dir und von Deiner lieben, braven Frau, und um auf den Anfang unſeres Geſprächs zurückzukommen, folge mir, Jerome, ſetze weder Dich noch Deine würdige Gefährtin den Beleidigungen dieſer groben Ari⸗

ſtokratie aus, verachte ihre Schmähungen und

übe ſelbſt die Rathſchläge aus, welche Du mir giebſt. Unſere beiderſeitige Lage iſt durchaus verſchieden, antwortete Jerome ſtreng; Du be⸗ neideſt und haſſeſt dieſe Ariſtokratie; ich fühle ge⸗ gen dieſelbe weder Mißgunſt noch Groll; Du haſt die Demüthigungen, die Dich verletzt haben, herbeigeführt, während uns die Beleidigung in unſerer Zurückgezogenheit aufgeſucht hat; meine Frau und ich werden unſere Schuldigkeit ohne Haß und Groll, aber mit Würde und Feſtigkeit vollbringen. Nicht wir alſo bedürfen der Sorge,