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liche, ſehr rohe Neigungen, gnädige Frau, noch unter meinem Stande; bedenken Sie nur! Doch reden wir nicht davon. Wäre ich maskirt, ſo machte ich Ihnen vielleicht dieſe Geſtändniſſe; ohne Maske aber... wage ich es in der That nicht. — Der Cynismus einiger Ihrer Urtheile, mein Herr, nimmt mich nun nicht mehr Wunder, ſo⸗ bald Sie aus Neigung das Niedrige und Ge⸗ meine ſuchen.— Aus Neigung und aus Einſicht. — Aus Einſicht?— Ich weiß nicht, gnädige Frau, ob Ihr Herr Gemahl, der Herzog, Rau⸗ cher iſt?— Was für eine Frage!— Wenn der Herzog Raucher wäre, gnädige Frau, hätten Sie vielleicht einige Kenntniſſe dieſer Leidenſchaft und würden meinen Vergleich beſſer verſtehn.— Im⸗ mer, reden Sie!— Nun wohl, gnädige Frau! in London ſah ich öfters einen gewiſſen Lord Sa⸗ lisbury, den größten Tabaksfreund, glaub' ich, in ganz Europa. Er verſchwendete für dieſe Lieb⸗ haberei beträchtliche Summen. Eines Tages fand ich ihn Fuhrmannskneller Gerzeihen Sie den Ausdruck, gnädige Frau) aus einer Zwei⸗ ſouspfeife rauchen; ich ſtarrte vor Verwunderung. Doch Lord Salisburh gab mir folgende ſehr ver⸗ ſtändige und philoſophiſche Erklärung:„Ich habe die vortrefflichſten Havanna⸗ und türkiſchen Blätter geraucht, Cigarren von Ambrafarbe, mit ſeidenartigem Deckblatt, gewürzhaft wie Nüſſe


