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nen können, und meiner Treu, hätte ich die Ehre eine jener niedlichen, kecken Pierrotinen zu ſein, welche vorhin dort umherhüpften, ich bäte den reizenden Fremden um ein Nachteſſen. Es iſt mir wahre Augenluſt, ihn zu betrachten; er macht mich auf unſere Geſellſchaft ſtolz, die gewöhnlich an vollendeten Muſterbildern ſo arm iſt. Er vertritt den Mann von hoher Abkunftzum wenigſten wür⸗ dig. Doch da fällt mir ein: wenn er einfältig wäre! Es giebt leider ſo trügeriſche Geſichter! Doch, nein, nein, dies feine und etwas ſpöttiſche Lächeln, welches vorhin über ſein Geſicht glitt, als er, ich weiß nicht was, im Saale erblickte! Ja, aber wie oft habe ich nicht die köſtliche Grä⸗
fin March ihren Anbetern mit ſo pfiffigem, aufge⸗
wecktem Geſicht zuhören geſehen, daß man ſie für eine kleine Hexe von Schlauheit gehalten hätte, und doch antwortete ſie ſtets nur empörende Al⸗ bernheiten. Meiner Treu! ich muß Gewißheit darüber haben! da iſt mein Opernvergnügen ge⸗ funden; ich werde erfahren, ob ein Mann ſo glück⸗ lich begabt ſein kann, daß er ebenſo geiſtreich als ſchön iſt. Zuerſt aber will ich zu erfahren ſuchen, wer der Unbelannte iſt; das wird die Anknüpfung eines verſtändigen Geſpräches erleichtern. Mit dieſem Vorſatz verließ Diana von Beaupertuis ihren Sitz, ging von ihrem Mäsken⸗ recht Gebrauch machend ſehr dicht an dem Frem⸗
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