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den vorbei und fand denſelben, indem ſie ihn ei⸗ nen Augenblick genau betrachtete, ohne daß er ſie zu bemerken ſchien, in der Nähe noch viel rei⸗ zender als von ferne; dann ging ſie zu der Thür
hinaus, an deren Einfaſſung der Unbekannte ſich
nachläſſig angelehnt hatte. Frau von Beauper⸗ tuis wurde in dieſem Augenblick eines Mannes ihrer Geſellſchaft anſichtig, welcher über den Gang ging.
— Herr von Gernande, ſagte ſie ihn anhal⸗ tend, bitte, gönnen Sie mir ein Wort.— Lieber zwei als eins, ſchönes Domino. Sie kennen mich al⸗ ſo?— Wer ſollte Sie nicht kennenl Sie ſind ja über⸗ all.— Das iſt wahr, ſchönes Domino, aber — Wollen Sie ſehr liebenswürdig ſein?— Si⸗ cherlich, Ihnen zu Gefallen.— Nun wohll ſagte Madame Beaupertuis mit leiſer Stimme, aus Furcht, von dem Unbekannten gehört zu werden, von welchem ſie nur wenige Schritte entfernt war. Sie ſehen jenen großen, ſchlanken jungen Mann im blauen Habit, der uns den Rücken zu⸗ kehrt, dort an der Thür?— Ja wohl, ich ſehe ihn.— Ich habe gewettet, daß er aus unſerer Geſellſchaft iſt, wahrſcheinlich ſeit längerer Zeit von Paris abweſend und...— Verzeihung,
daß ich Sie unterbreche, ſchönes Domino, Sie ſagten eben: aus unſerer Geſellſchaft. Wir
ſind alſo aus derſelben Geſellſchaft?— Wahr⸗


