Teil eines Werkes 
258. Theil, Die Prophezeihung : 1. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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welche ſich wahrſagen laſſen, meiſtens unerkannt zu bleiben wünſchen, war die tiefe Dunkelheit, die in den beiden dem Schlafgemach der Wahrſagerin vorliegenden Zimmern herrſchte, dieſer Abſicht ſehr günſtig. Man wurde durch die Hausftau bei ihr eingeführt, welche jeden Clienten die Treppe hinaufbegleitend die vordere Thür öffnete. So warteten die Beſucher einander unſichtbar mitten in der Finſterniß. War eine Audienz beendet, ſo nahm die Prophetin ihren Kunden bei der Hand, ging mit ihm durch die beiden dunkelen Zimmer und führte ihn bis zur Treppenthür; zurückkom⸗ mend rief ſie dann nach Ordnung der Nummer (wie ſie von der Hausfrau jedem Ankömmling eingehändigt wurde) diejenige Perſon, welche den Abgefertigten erſetzen ſollte.

Das Folgende trug ſich Anfangs Juni zu. Madame Grosmanche hatte eben die Thür ihrer Wohnung hinter Jemand, den ſie zurückbe⸗ gleitet, geſchloſſen; ſie kehrte durch das Vorge⸗ mach in das Empfangszimmer zurück, welches; wir machen nochmals darauf aufmerkſam, ebenfalls ganz dunkel war.

Wieviel Nummern ſind noch hier? fragte Madame Grosmanche mit ſanfter, jugendlicher, wohltönender Stimme. Zählen Sie ſich gefäl⸗ gſt, ich bitte. Wie, Frau Zauberin, ſagte eine Frauenſtimme mit ſpöttiſchem Ton, Sie, die