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man die Gaben hineinſteckte, voll war, von den ſpäteren Kunden nichts mehr.
Es muß wohl zugeſtanden werden: eine große Anzahl, begierig den Schleier ihrer Zukunft zu
lüften, ſtrömte der Wahrſagerin voll kindiſchem
Aberglauben und thörichten Hoffnungen zu. Ja;
aber wie viele vortreffliche Geiſter, wie viele oft kräftig bewährte Gemüther wurden nicht zuweilen von dieſem kindiſchen Aberglauben, von dieſen thörichten Hoffnungen beherrſcht? Wer unter an⸗ dern kennt nicht das ſonderbare und geheimniß⸗ volle Verhältniß des Kaiſers Alerander zu Frau von Krudener? Wer kennt nicht die unglaubli⸗ chen Prophezeihungen, welche Kaiſerin Joſephine empfing, und deren noch unglaublichere, genaue Erfüllung? Wer endlich weiß nicht, wie Benja⸗ min Conſtant, einer der tiefſten, ſchärfſten, größ⸗ ten Denker unſeres Jahrhunderts, die Wahrſa⸗ gerei zuweilen beurtheilt? Und dann noch zuletzt iſt es ja Niemand unbekannt, wie nur allzuhäu⸗ fig die zärtlichen, leidenſchaftlichen Gefühle vor⸗ zugsweiſe der Frauen, welchem Stande ſie auch angehören mögen, eine auffallende Neigung zum Aber⸗ und Schickſalsglauben haben.
Wird man treu geliebt werden? Wirdmanausdauernd geliebtwerden? Dies ſind faſt immer die Zukunftsfragen, welche di Frguen jedes Standes, die ungebildeten wie


