tete ſich plötzlich auf der Treppe; offenbar kam er aus dem Zimmer der Wahrſagerin. Man lief herbei, ſprengte die Thür, fand die erſte Stube mit ziemlich dichtem Rauch erfüllt und mitten auf dem ſteinern getäfelten Fußboden die ſchwarzen Ueberbleibſel einer ziemlich beträchtlichen Anzahl jüngſt vom Feuer verzehrter Papiere; in der zwei⸗ ten Stube lag Madame Grosmanche vollſtändig angekleidet auf ihrem Bett mit leichenhaftem Ge⸗ ſicht, ſtieren, glanzloſen Augen, halb geöffnetem Munde, aus welchem kein Odem mehr kam, und ſtarren Gliedern. Man hielt ſie für todt. Bald aber ſah man Doctor Bonaquet einmeten, den wahrſcheinlich ein günſtiger Zufall und ſehr zur rechten Zeit herbeiführte, denn Niemand hatte ihn von dem Vorfall benachrichtigt. Zu ihrem großen Leidweſen entfernte er die Nachbarinnen und Ge⸗ vatterinnen, erklärte, daß er Alles aufſich nähme, und ſchloß ſich die ganze Nacht über mit der Todt⸗ geglaubten ein, am anderen Morgen kam er her⸗ ab und bat die Hausfrau, ſich zu Madame Gros⸗ manche hinauf zu begeben.
Die Wahrſagerin ſchien vollkommen wohlauf zu ſein; ſie war zornig, daß man ſie fortwährend in ihrer Wohnung ſo beſtürme; und als ſie die usftuu darauf aufmerkſam machte, daß, da ker Brandgeruch aus ihrem Zimmer kom⸗ 6 im Hauſe verbreitet habe, die einfachſte
60


