Teil eines Werkes 
258. Theil, Die Prophezeihung : 1. Bändchen (1851) La bonne aventure
Entstehung
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noch zweimal verletzt; das erſte Mal war ihre Wohnung ſeit elf oder zwölf Tagen verſchloſſen; ſie hatte von Außen nicht die geringſte Nahrung erhalten; oft hatte die Hausfrau an der Thüre gelauſcht; Alles drinnen war mauschenſtill; end⸗ lich entſchloß ſich die Frau, ſei es von wirklicher Beſorgniß, ſei es von unüberwindlichet Neugierde angetrieben, die Thür der geheimnißvollen Wohn⸗ ung abermals erbrechen zu laſſen. Man trat ein, fand aber Niemand. Die Hausfrau ſchwor hoch und heilig, daß Madame Grosmanche unmöglich unbemerkt ausgegangen ſein könne; man durch⸗ ſuchte Alles auf's Genauſte. Umſonſt, ung vöch war nirgend eine Spur eines zweiten Ausgangs. Eben hatten die erſtaunten und unbefriedigten Nachforſcher die Thuͤr des rächſelhaften Aufenthalts hinter ſich geſchloſſen, als ſich dieſelbe wieder halb öffnete, und man die Stimme der Wahrſagerin vernahm, welche der Hausfrau auftrug, am näch⸗ ſten Morgen wie gewöhnlich eine Taſſe Milch und ein Brod, Madame Grosmanche's gewöhn⸗ liche Koſt, in das Fenſter des Treppenabſatzes zu ſetzen. S Noch ein anderes Mal drang man gewalt⸗ ſam in die Höhle der Here, aber aus ernſteren Gründen als zuvor. Seit mehreren Tagen hatte Madame Grosmanche kein Lebenszeichen gegeben. Es war Abends; ein ſtarker Brandgeruch verbrei⸗