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und meinen Bekannten finden, will ich mich mit
Ihnen ſchlagen.“
Der Ungluͤckliche fand nicht einen.
Verlaſſen von Allen, ohne daß er ſich dieſes
Verlaſſenwerden erklaͤren konnte, von Schmerz ge⸗
quält uͤber das Schickſal der Frau, die ſeinetwegen
ins Ungluck geſturzt worden war, wurde er endlich
wahnſinnig vor Schmerz, Wuth und Verzweiflung
* und nahm ſich ſelbſt das Leben.
8 An ſeinem Todestage ſagte die Fuͤrſtin von
8St. Dizier, ein ſo ſchmachvolles Leben habe ein ſolches Ende nehmen muͤſſen; der Mann, der ſo
lange ein Spiel mit den goͤttlichen und menſchli⸗
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1 chen Geſetzen getrieben, koͤnne ſein elendes Leben
nr durch ein letztes Verbrechen beſchließen, durch — Selbſtmord. Und die Freunde der Fürſtin ſpra⸗ en dieſe ſchrecklichen Worte nach und trugen ſie mit gottſeliger Miene weiter.
Das war noch nicht Alles; neben der Strafe fand ſich auch der Lohn.
Die Leute, welche beobachten, bemerkten, daß die Guͤnſtlinge der religioͤſen Coterie der Fürſtin von St. Dizier merkwuͤrdig ſchnell zu hohen Aem⸗ tern gelangten. Die tugendhaften jungen Män⸗ ner, welche fleißig die Kirchen beſuchten, wurden mit reichen elternloſen Madchen aus dem Kloſter vom heiligen Herzen verheirathet, die man fuͤr ſie bereit hielt; arme junge Maͤdchen, die zu ſpat einſahen, was ein frommer Mann iſt, der durch


