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vereitelt werden.. Was haſt Du geantwortet, mein Kind?“ ſetzte ſie zu Hebe hinzu. ² „Ich antwortete, ich wiſſe nicht, was man 6 wolle.“ „Sehr gut. Und der Fragende?“ „Er ging darauf wieder fort.“ „Wahrſcheinlich, um bald wieder zu kommen,“ ſagte Agricol. „Sehr wahrſcheinlich,“ meinte Adrienne. „Sie muͤſſen ſich deshalb entſchließen, einige Stun⸗ den hier zu bleiben.. Ich muß leider ſogleich zu der Fuͤrſtin St. Dizier, meiner Tante, gehen, und zwar wegen einer ſehr wichtigen Unterredung, die allerdings verſchoben werden koͤnnte, die aber noch dringender durch das geworden iſt, was Sie mir uͤber die Toͤchter des Marſchalls Simon erzaͤhlt haben. Bleiben Sie alſo hier, da Sie jedenfalls verhaftet werden, wenn Sie hinausgehen.“ „Verzeihen Sie mir meine Weigerung, Fraͤu⸗ lein, aber ich wiederhole es, ich darf dieſes edel⸗ muͤthige Anerbieten nicht annehmen.“ „Warum nicht?“ „Man hat es verſucht, mich hinauszulocken, um nicht zu Ihnen hineingehen zu muͤſſen; aber wenn ich nicht herauskomme, wird man herein⸗ treten, und ich werde Sie einer ſolchen Unannehm⸗ lichkeit nie ausſetzen. Wegen meiner Mutter bin ich nicht mehr beſorgt, ich furchte mich alſo auch nicht vor dem Gefängniſſe.“ Der ewige Jude. VI. 6


