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„Was ſagen Sie?“
„Mir war es allerdings, als gehe man mir von der Straße St. Merry an nach.. Es unter⸗ liegt keinem Zweifel mehr; man hat mich hier ein⸗ treten ſehen und will mich verhaften.. Aber ſeit Sie meiner Mutter Ihre Theilnahme ſchenken, bin ich wegen der Töchter des Marſchalls Simon unbeſorgt, und ehe ich Sie irgend einer Unannehm— lichkeit ausſetze, will ich mich lieber ſelbſt auslie⸗ fern.“
„O thun Sie das nicht,“ fiel ihm Adrienne ins Wortz„die Freiheit iſt ein zu großes Gut, als daß man ſie freiwillig aufopfert.. Uebrigens kann ſich Georgette auch irren.. In jedem Falle bitte ich Sie, liefern Sie ſich nicht ſelbſt aus Glau⸗ ben Sie mir und vermeiden Sie, ſich verhaften zu laſſen; dies wird, denke ich, meine Schritte um vieles erleichtern. Die Juſtiz hält diejenigen ſehr feſt, welche ſie einmal ergriffen hat.“
„Fraͤulein,“ ſagte Hebe, die ebenfalls beſturzt eintrat,„eben hat ein Mann an das Pfoͤrtchen geklopft und gefragt, ob ein junger Mann in blauer Blouſe hereingekommen ſei. Er fuͤgte hinzu, der Geſuchte heiße Agricol Baudoin und man habe ihm etwas ſehr Wichtiges zu ſagen.“
„Das iſt mein Name,“ entgegnete Agricol; „man will mich durch Liſt verlocken, hinauszu⸗ kommen.“
„Offenbar,“ ſagte Abrienſe,„ſie muß deshalb


